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Prellball
Ob drinnen oder draußen - wenn der Boden ausreichend eben und fest ist, lässt sich Prellball ganz einfach spielen. Wer den Aufprall mildern möchte, nimmt einen aufblasbaren Wasserball; ansonsten eignet sich jeder springende Ball. Er wird mit der Faust oder dem Unterarm derart über eine ca. 40 cm hoch gespannte Schnur geschlagen, dass er zunächst auf dem Boden des eigenen Feldes aufkommt und erst dann in das gegnerische Feld gelangt. Entweder man zählt, wie viel gültige Schläge zwischen den beiden Parteien zustande kommen, wobei der Ball beim ersten oder zweiten Schlag zurückgespielt werden kann, beim dritten Schlag jedoch zurückgespielt werden muss. Oder es geht unter Einhaltung der letztgenannten Regel darum, den Ball so zu platzieren, dass er von der gegnerischen Mannschaft schwer oder gar nicht angenommen werden kann. Wann das Spiel zu Ende ist, muss dementsprechend verabredet werden. Vorschlag: 2 x 10 Minuten oder Sieg bei 21 Punkten.
Prellball mit Ereigniskarten
Es gelten die gleichen Regeln wie beim Prellball. Allerdings befinden sich auf dem Spielboden zuvor ausgelegte Ereigniskarten. Berührt der Ball eine dieser Karten, müssen eine oder beide Mannschaften - je nach Aufgabenstellung - die Übung ausführen, welche auf der Ereigniskarte gefordert wird. Erst dann geht das Spiel weiter. Das Ausdenken der Aufgaben bzw. das "Aushecken kleiner Gemeinheiten" macht Kindern bereits im Vorfeld des Spiels viel Spaß.