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Von Familien für Familien

Erfahren Sie hier, was Familien in Rheinland-Pfalz unternehmen!
Die Beiträge sind eingegangen im Rahmen des Gewinnspiels "Wer hat den besten Fitness-Tipp?", das die Servicestelle für lokale Bündnisse in Zusammenarbeit mit der Allgemeinen Zeitung durchgeführt hat.

Erlebniswelt Wald: Stöcke schnitzen und Tannenzapfen werfen

"Mit zwei Tricks kriegen wir die Kinder immer ohne jedes Murren im Wald zum Laufen", erzählt Karin Husar aus Roth. "Erstens: Wenn wir in einen Tannenwald kommen, werden Tannenzapfen gesucht. Wenn jeder einen großen Haufen zusammen hat, wird eine Linie gezogen; dann stellen sich alle hinter die Linie und werfen mit den Tannenzapfen soweit sie können. Wer gewonnen hat, bekommt bei der Einkehr jeweils den größten Eisbecher, der auf der Karte steht." Da wollen immer alle mitmachen, weiß Husar.
Der zweite Trick: "In Eichen- und Buchenwäldern werden besonders schöne Stöcke gesucht. Und die werden dann auf dem Picknickplatz kunstvoll zurecht geschnitzt - der Opa verwendet ein richtiges Messer, die Enkel nehmen spezielle Kinderschnitzmesser." Das könne bis zu zwei Stunden dauern, und später seien alle stolz auf ihre schönen Stöcke. Mittlerweile beteiligten sich auch die Oma und die Mutter an den Schnitzereien.
Karin Husar aus 55442 Roth

Luisenpark Mannheim: Spielen, Boot fahren und Tiere füttern

"Ich empfehle den Luisenpark in Mannheim", sagt Beate Eichner aus Eltville.
"Wir fahren da unheimlich gerne hin und halten uns immer einen ganzen Tag dort auf." Dort gebe es für ihre beiden Kinder viele verschiedene Spielplätze und Tiere. Und auch im Pflanzenhaus, wohin man sich beispielsweise bei einem Regenschauer zurückziehen könne, sei jede Menge zu entdecken. "Außerdem kann man auf dem großen, lang gestreckten Weiher mit Gondolettas durch den Park fahren. Das dauert etwa eine Viertelstunde und ist ein großer Spaß. Auf den weiten Grünflächen können die Kinder zudem Ball spielen, während es sich die Erwachsenen in einem der vielen Korbsessel bequem machen und die vielfältige Blütenflora bestaunen."
Beate Eichner aus 65343 Eltville

Frisbeegolf auf den Ostparkwiesen Rüsselsheim

Die Ostparkwiesen in Rüsselsheim empfiehlt Valentin Klein aus Rüsselsheim als Freizeittipp - vor allem den Parcours, auf dem man Disc- beziehungsweise Frisbee-Golf spielen kann. Mit den Scheiben wird dabei auf verschiedene Ziele und Körbe geworfen. "Gerne fahren wir auch mit den Kindern in den Kurpfalzpark nach Wachenheim", sagt Klein. Da könne man bequem einen ganzen Tag verbringen, und lehrreich sei es auch "Allein schon das Piratenschiff und die Rutschbahn begeistern die Kinder", berichtet Klein von seinen zehn-, acht- und sechs Jahre alten Enkeln. Weitere Ziele: Opelzoo, die Dino- und Mammut-Schau in der ehemaligen Landesgartenschau in Kaiserslautern sowie die Erlebnisbäder in der Umgebung.
Valentin Klein aus 65428 Rüsselsheim

Minigolf im Hartenbergpark Mainz

Den Hartenbergpark empfiehlt Karl Heinz Franko als Ausflugsziel für die ganze Familie. "Auf dem Minigolfplatz können sich alle vergnügen, auch 80-jährige Großeltern noch", plaudert er aus Erfahrung. Ein Kiosk und schöne Blumen würden die Anlage zusätzlich attraktiv machen. "Außerdem gibt es in der Nähe Spielgeräte und einen Wasserspielplatz." Im Hartenbergpark könne man sich gut einen ganzen Tag aufhalten.
Karl Heinz Franko aus 55130 Mainz

Ein Ausflug an den Schiersteiner Hafen

Maria Fraunhofer rät zu einem Ausflug an den Schiersteiner Hafen: "Wir parken das Auto im Hafenweg. Dort, am unteren Ende des Hafens, gibt es für die Kinder zunächst die Boote der Modellbauer zu bestaunen, die dort fast bei jedem Wetter anzutreffen sind und ihre Schiffe auf dem Rhein in der Bucht fahren lassen. Dann geht es zu Fuß oder mit den Inlinern weiter bis ans "untere Ende des Hafenbeckens". Dort warten schon jede Menge Enten, und die Kinder verfüttern das mitgebrachte Brot. Vorbei geht es beim Campingplatz über die Fußgängerbrücke. Von dort hat man eine herrliche Aussicht auf den Rhein und die dort fahrenden Schiffe. Unten angekommen machen wir ein Picknick unter den Linden. Die Kinder spielen, angeln oder schaukeln an den Ästen der Lindenbäume. Dann treten wir den Rückweg an auf der anderen Rheinseite. Bei sehr schönem, sonnigen Wetter gehen wir dann noch auf das Freizeitgelände unter der Schiersteiner Brücke und spielen dort im Schatten Fußball oder Federball und beenden den Ausflug mit einem Picknick auf der Wiese.
Maria Fraunhofer

Radtour zur Kaffeemühle zwischen Ingelheim und Appenheim

Mit einer Radtour von Ingelheim/Gau-Algesheim nach Appenheim kann Sabine Neuhaus aus Gau-Algesheim die Kinder begeistern: "Nach dem etwas anstrengenden Hinweg nach Appenheim (es geht stetig bergauf, ist aber zu
schaffen) besuchen wir die "Kaffeemühle" von Matthias und Nani Heucher. Dort kann man in einem herrlichen Mühlenhof selbstgebackene Kuchen oder leckere herzhafte Kleinigkeiten genießen, während sich die Kinder auf dem riesigen kinderfreundlich gestalteten Areal austoben können (die Inhaber haben selbst drei Buben im Alter von zwei bis sieben Jahren). Öffnungszeiten: immer am Wochenende. Der Rückweg ist dann weniger anstrengend, da es fast nur bergab geht, so dass auch ausgetobte Kinder ihn noch bewältigen können."
Sabine Neuhaus aus 55435 Gau-Algesheim

Pit-Pat und Fun-Ball spielen in Worms

Die Freizeitanlage in Worms, Mainzer Str. 155 (direkt neben BaumarktHornbach), empfiehlt Matthias Schönfeld für einen Familientag. Hier kann man Pit-Pat (Minigolf an Tischen mit Queue)oder Fun-Ball spielen (Tennis miteinem Softball), außerdem gibt es für die Kleinen Schaukel, Sandkasten, Rutsche und Hüpfburg sowie ein Tischfußballspiel für die ganze Familie. "Und nachdem Spielen und Toben können wir dort wirklich gut und preiswert essen,vor allem am Wochenende gibt es dort frisch geräucherte Forellen und Saiblinge", so Schönfeld.
Matthias Schönfeld aus 68167 Mannheim

Sport, Spiel und Erholung auf dem Rochusberg bei Bingen

"Wenn wir uns ein wenig fit halten wollen und unseren beiden Töchtern (fast 3 und 5 1/2 J.) Spaß an der Bewegung vermitteln möchten, dann begeben wir uns auf den Rochusberg bei Bingen auf den Trimmdich-Pfad und die direkt daneben liegende riesige Spielwiese. Dieses Gelände ist optimal, weil der Trimmdich-Pfad im Schatten großer Bäume liegt und somit auch bei sonnigem Sommerwetter hautschonend benutzbar ist", empfiehlt Verena Berres. "Wer doch mehr Sonne möchte (im Herbst oder Frühling), spielt auf der frei liegenden Wiese daneben, aber auch dort sind ein paar Bäume zu finden. Wunderbar ist die Großzügigkeit des Geländes, die viel Auslauf und Ballspiele zulassen. Dadurch wirkt der Platz auch nie überlaufen. Dort stehen einige Holz-Spielgeräte, eine Seilbahn und für den Sport in der Gruppe ein Volleyballnetz. Kletterfreunde können auf dem Kletterturm üben. Es ist für Kinder aller Altersgruppen ein ausgezeichneter Ort. Es gibt außerdem gegen den Hunger zwei Grillplätze und des Weiteren schattige Parkplätze.Wer nicht so viel Lust auf Bewegung hat, wie zum Beispiel die Großeltern oder ruhebedürftige Eltern, der kann sich faul auf einer Decke ausruhen und hat dabei die kleineren Kinder trotzdem im Blick. Wer joggen möchte, kann das direkt von dort aus auf schattigen Waldwegen tun. Durch die Lage mitten im Wald spielen die Kinder in der Natur, werden kreativ beim Sammeln natürlicher Spielmaterialien und beim Ausdenken von Spielen. Ältere Kinder können gefahrlos "herumräubern" und sich auch mal im Wald den Blicken der Eltern entziehen. Super: die Spielgeräte können zum größten Teil sowohl von Kindern als auch von Erwachsenen genutzt werden. Das ist nicht so einseitig wie auf einem normalen Spielplatz. Sie spornen zum Wettbewerb zwischen den Generationen an (und zeigen den Erwachsenen nicht selten ihre sportliche Unterlegenheit)."

Verena Berres aus 55411 Bingen

Nierstein: Fahrradfahren in den Weinbergen

"Die Weinberge rund um Nierstein eignen sich hervorragend zum sportlichen Fahrradfahren mit den Kids", weiß Ingo Wagner. "Mein Sohn (9) und seine Freunde haben einen Heidenspaß, wenn wir ab und zu mit den Rädern abseits der geteerten Strassen rund um Nierstein durch die Weinberge fahren. Die Belohnung für den anstrengenden Anstieg sind eine umwerfende Aussicht auf Nierstein und den Rhein und am Ende dann eine flotte Fahrt zu Tal. "Die Fahrräder sollten allerdings eine Gangschaltung mit mehr als 3 Gängen besitzen", empfiehlt Wagner, "und die Kinder sollten sicher ihr Rad beherrschen. Natürlich fahren wir nur mit Helm und rücksichtsvoll gegenüber den anderen Weinbergsbenutzern."
Ingo Wagner aus 55283 Nierstein

Großeltern-Enkel-Wanderung über drei Brücken und mehr?

Eine vier- bis fünfstündige Wanderung mit vielen Highlights für Groß und Klein hat sich Familie Müller-Jost ausgedacht. Start und Ziel sind der Spielplatz im Mainzer Volkspark, Verpflegung für unterwegs haben sie im Rucksack dabei. Los geht es durch den Volkspark über die Eisenbahnbrücke Mainz-Süd immer den Main entlang bis hin zur ersten Staustufe. Von der Schleuse wollten die Kinder gar nicht mehr weg, berichten Horst und Dorothea Müller-Jost. Zurück geht es über die Main-Brücke nach Kostheim, dann weiter zum Mainufer auf die Maaraue, wo es selbst bei großer Hitze ausreichend Schatten unter alten Bäumen gibt. "Hier hat man die schönste Aussicht auf Mainz beim Picknick am Rhein", meinen Müller-Josts. "An der einzigen noch arbeitenden Bootswerft kann man außerdem zuschauen und beobachten, wie Boote aus dem Wasser geholt oder zu Wasser gelassen werden." Auch einen Spielplatz gebe es hier und die Möglichkeit zur Einkehr. Über die Theodor-Heuss-Brücke geht es dann wieder zurück auf die Mainzer Seite. Am Rheinufer entlang führt der Weg erneut auf den Spielplatz im Mainzer Volkspark. Die Großeltern finden dort ein ruhiges Plätzchen zum Ausruhen, die Kinder können nach Kräften Toben oder Klettern. "Dieser Ausflug, vielfach wiederholt, wird immer wieder von den Kindern gewünscht, da er so viele interessante Unterbrechungen bietet", so das Fazit der Eltern.
Horst und Dorothea Müller-Jost aus 55129 Mainz-Hechtsheim

Fasanerie in Wiesbaden und Mainzer Volkspark

"Allen empfehlen können wir die Fasanerie in Wiesbaden als tollen Ausflugtipp", schlägt Iris Bastian vor. "Dort gibt es nicht nur einen Tierpark mit vielen Tieren wie Waschbären, Wölfen oder Bisons zu bestaunen, sondern auch einen tollen Spielplatz zum Austoben. Und das alles umsonst!" Gerne führen sie auch nach Mainz in den Volkspark, weil dort die Auswahl an Möglichkeiten sehr vielfältig sei, erzählt Chiara S. Bastian. "Die große Wiese lädt zum Picknicken und Ballspielen ein, der Spielplatz zum Austoben, und für die ganz Sportlichen gibt es auch noch eine Inliner- und Rollschuhbahn." Inliner- oder Rollschuh laufen könne man außerdem gut am Rhein, wissen beide zu berichten. "Das Naturhistorische Museum in Mainz ist auf alle Fälle einen Besuch wert. Und nach diesem lehrreichen interessanten Programm kann man sich wunderschön am Rhein sportlich betätigen, zum Beispiel beim Inliner-, Rad- oder Rollschuh laufen."
Chiara S. und Iris Bastian aus 55411 Bingen

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