Malu Dreyer: „Familien profitieren von sozialen Netzwerken“
Positive Bilanz für 38 Lokale Bündnisse für Familie in Rheinland-Pfalz
Vier Jahre nach der Einrichtung der „VIVA FAMILIA – Servicestelle für Lokale Bündnisse“ in der Landeszentrale für Gesundheitsförderung e.V. (LZG) zieht die rheinland-pfälzische Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen, Malu Dreyer, eine positive Bilanz. „38 Lokale Bündnisse für Familie in Rheinland-Pfalz: Das sind 38 Orte, in denen sich Menschen ehrenamtlich und hauptamtlich dafür einsetzen, dass Familien gerne in ihrer Region leben,“ erklärte Malu Dreyer anlässlich der Fachtagung „Vorsicht, Netzwerk!“ in Mainz. Bei dem dritten landesweiten Zusammentreffen von Aktiven aus den Lokalen Bündnissen in Rheinland-Pfalz standen die Erfolgsfaktoren gelungener Netzwerkarbeit und ihr Nutzen für eine regionale Familienpolitik im Mittelpunkt. „Netzwerkarbeit ist mehr als die Zusammenarbeit Einzelner zu einem bestimmten Anlass. Menschen, die sich in Netzwerken zusammenschließen, entwickeln gemeinsam Ziele, die sie durch eine gute, dauerhafte Zusammenarbeit erreichen wollen“, so Ministerin Dreyer. In Rheinland-Pfalz gebe es viele Beispiele guter, vertrauensvoller Zusammenarbeit und innovativer Projekte zum Wohle der Familien im Land.
Die Initiative „Lokale Bündnisse für Familie“ wurde im Jahr 2004 von der damaligen Bundesfamilienministerin Renate Schmidt ins Leben gerufen. Ihr Ziel: familienfreundliche Strukturen vor Ort mit Hilfe aller gesellschaftlichen und politischen Akteurinnen und Akteure zu stärken und bestehende Initiativen zu vernetzen. „Wer Familienfreundlichkeit stärkt, handelt zukunftsorientiert“, sagte Bundesministerin a.D. Renate Schmidt bei der Fachtagung in Mainz: „In Rheinland-Pfalz sind in den letzten Jahren starke Lokale Bündnisse entstanden. So unterschiedlich die Strukturen vor Ort sind, so individuell sind auch die Bündnisse. Sie alle haben jedoch eins gemeinsam: Sie unterstützen Familien dort, wo sie zuhause sind, wo Menschen aller Generationen gerne miteinander leben und arbeiten.“
Unterstützt werden die Lokalen Bündnisse in ihrer Netzwerkarbeit durch die Servicestelle für lokale Bündnisse bei der LZG. „Die Servicestelle dient auch als Drehscheibe für den regelmäßigen Erfahrungsaustausch zwischen den Bündnissen“, so Jupp Arldt, Geschäftsführer der Landeszentrale für Gesundheitsförderung. „Durch den persönlichen Austausch der Beteiligten können bestehende Projekte zu erfolgreichen Modellen für andere Bündnisse werden, und es entstehen neue Ideen für zukünftige Projekte.“
Ansprechpartnerin bei der LZG: Alke Peters, Telefon: 06131 / 20 69 28